Projekt SIIA

Systemische Integration Internationaler Auszubildender - SIIA

 

 

 

 

 

Das Projekt SIIA (Systemische Integration internationaler Auszubildender) zielt darauf ab, den Ausbildungserfolg internationaler Auszubildender in Gastronomie und Hotellerie nachhaltig zu erhöhen und damit einen wirksamen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten. Hintergrund sind überdurchschnittlich hohe Vertragslösungsquoten, vergleichsweise niedrige Abschluss- und Übernahmequoten sowie integrationsbedingte Herausforderungen in diesen Ausbildungsberufen.

SIIA setzt systemisch an und verbindet Maßnahmen auf Ebene der Auszubildenden, der Ausbildungsbetriebe sowie der Berufsschulen, Kammern und weiterer relevanter Akteure. Zu Projektbeginn erfolgt eine strukturierte Bedarfserhebung bei internationalen Auszubildenden, Ausbilder:innen und Lehrkräften, die als Grundlage für die passgenaue Entwicklung aller Maßnahmen dient.

Im System der Auszubildenden sollen werteorientierte Onboarding-Formate, Sprach- und Integrationsunterstützung sowie Qualifizierungen zu Kultur-, Arbeits- und Kommunikationssystemen umgesetzt werden.

In den Ausbildungsbetrieben sollen durch Qualifizierungen die kultursensible Ausbildung, interkulturelle Konfliktlösung und Resilienz gestärkt werden. Ergänzend werden innerbetriebliche Kulturlots:innen und Mentoring-Strukturen eingeführt.

In den Berufsschulen sollen Lernlots:innen etabliert und interdisziplinäre Arbeitsgruppen zur abgestimmten Maßnahmenentwicklung gebildet werden.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die verbindliche Vernetzung aller beteiligten Systeme durch digitale Austauschformate und gemeinsame Projektstrukturen. Die begleitende Evaluation überprüft Wirksamkeit, Ausbildungsstabilität sowie Übergänge in Beschäftigung. Die Projektergebnisse sind so angelegt, dass sie übertragbar sind und auch nach Projektende ohne Folgeförderung genutzt werden können.

 

Projektlaufzeit 01.08.2026 - 31.07.2028

 

 

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus / Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.