Mitarbeiterbefragung

Daten erheben und sinnvoll auswerten, Veränderungen initiieren und begleiten

Die Mitarbeiterbefragung ist seit Jahren ein etabliertes Instrument der Organisationsentwicklung. Die Ziele, die mit einer Befragungen der Mitarbeitenden verfolgt werden, sind dementsprechend vielfältig. Während man Mitarbeiterbefragungen früher zur Generierung von Daten eingesetzt hat, nimmt man sie heute stärker in ihrer Funktion als Beförderer und Katalysator für betriebliche Kommunikationsprozesse wahr.

Zwei zentrale Funktionen

Aus derzeitiger Sicht haben Mitarbeiterbefragungen immer zwei Seiten:

  • Sie liefern wichtige Daten, z.B. zur Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer Arbeitssituation, zu Einstellungen und Problemwahrnehmungen und sie geben Gelegenheit zu konkreten Verbesserungsvorschlägen.
  • Zugleich haben sie „Nebenwirkungen“, die etwas auslösen, z.B. eine innerbetriebliche Diskussion oder aber auch Erwartungen auf Seiten der Mitarbeitenden. Für die Planungsverantwortlichen einer Mitarbeiterbefragung ist es deshalb wichtig, stets beide Aspekte im Auge zu behalten, denn auch solche Mitarbeiterbefragungen, die ihrer Intention nach „nur“ Daten liefern sollen ziehen in der Belegschaft meist beträchtliche Aufmerksamkeit auf sich z.B. durch die impliziten Botschaften des Fragebogens.
Mitarbeiterbefragungen gezielt nutzen

Mitarbeiterbefragungen können Themen bewegen und für einen Zeitraum von einigen Wochen zum zentralen Thema machen. Als Auftraggeber können Sie diesen Effekt gezielt nutzen, indem Sie die Aufmerksamkeit der Beschäftigten auf ein bestimmtes Vorhaben oder Thema lenken. Mitarbeiterbefragungen eignen sich deshalb auch zur Vorbereitung, Begleitung oder Auswertung von Change-Projekten.

Mögliche Themen sind z.B.

  • Mitarbeiterzufriedenheit
  • Arbeitgeberattraktivität
  • Wissenskultur
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