Online-Workshops sind nicht immer gleich (durchführbar)

Können Sie einen Workshop für uns durchführen? – Aber bitte online!


Ja, wie ist es für mich als ausgebildete Live-Online-Trainerin? Mir wurde tatsächlich in der Ausbildung schon gesagt, ich müsse mich auf die unterschiedliche Software-Programme einlassen (können). Damals habe ich noch gedacht, dass es da vermutlich nicht viele Programme geben wird… Mittlerweile bin ich eines Besseren belehrt worden.

In meiner Ausbildung zur Live-Online-Trainerin haben wir mit Adobe Connect gearbeitet. Damals war dieses Programm für mich neu und irgendwie auch umständlich in der ein oder anderen Funktion. Ich kannte nur Zoom und MS Teams. Adobe Connect war in vielen Dingen einfach anders als das Bekannte. Je länger die Ausbildung voranschritt, desto vertrauter wurde ich mit dem Programm und lernte auch die Vorzüge kennen.

Als ich mein Zertifikat in der Hand hielt, wollte ich das Gelernte hochmotiviert in unserem Kundenkreis platzieren. Es kam auf Kundenseite immer wieder die Frage: Mit welchem Programm arbeiten Sie? Wir haben nur Programm XY. Damals sagte ich, es sei kein Problem, ich könnte mich in die Programme reinarbeiten. Ich ließ mich auf das Unbekannte ein.
Jetzt, nach einem halben Jahr, kann ich sagen, dass die Arbeit mit unterschiedlicher Software gut klappen kann, wenn man sich die Zeit nimmt, in das jeweilige Programm vorher reinzuschauen, bevor ein Workshop startet. Zwar ähneln sich viele Funktionen, doch was mit einem Programm umsetzbar ist, kann im anderen Programm schon wieder gar nicht unterstützt werden.
Mittlerweile arbeite ich zusätzlich zu Zoom und MS Teams regelmäßig mit Big Blue Button und hin und wieder mit WebEx Meeting – je nachdem, mit welcher Software der Kunde arbeitet.

Jedes Tool hat seine Vor- und Nachteile, die man in der eigenen Workshopplanung berücksichtigen muss, damit der Workshop interessant und interaktiv gestaltet werden kann. Das Essentielle für mich für interaktive Workshops sind erstens, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, sich in Gruppenräumen, sogenannten Break Out Sessions auszutauschen. Zweitens ist aber auch der regelmäßige Einbezug der Teilnehmenden wichtig, damit sie thematisch nicht aussteigen und sich mit anderen Dingen beschäftigen, sondern weiterhin dabei sind.

Jessica Matloch

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