PROJEKTE – ARCHIV

Hier finden Sie Informationen über bereits abgeschlossene Projekte die die QUBIC Beratergruppe durchgeführt hat. Sollten Sie weiterführende Informationen benötigen, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung!

2017 - 2019 'WissensWerk'  Entwicklung von Wissensmanagement und der Kultur von Wissensaustausch

Das Projekt verfolgte die Projektziele:

  1. Gestaltung eines Steuerungsinstrumentariums, um den Wissensaustausch in den Betrieben auf den verschiedenen operativen Ebenen der Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette systematisch zu entwickeln und die Umsetzung kontinuierlich und messbar zu steuern (Arbeitspaket 1).
  2. Sicherung von Erfahrungswissen älterer Beschäftigter durch einen einfachen, unternehmensintern gesteuerten und Tool-unterstützten Wissenstransferprozess (Arbeitspaket 2).
  3. Einrichtung eines Wissenskoordinators als Stabsstelle und als innerbetrieblichen Coach (Arbeitspaket 3).
  4. Aufbau einer aktiven und nachhaltigen Kultur des Wissensaustausches in den Pilotunternehmen (Arbeitspaket 4).
  5. Best-practice-Transfer im überbetrieblichen Netzwerk von Unternehmen (Arbeitspaket 5).
  6. Erstellen von Arbeitshilfen, Vorgehensbeschreibungen und Best-practice-Beschreibungen zur Verbreitung (Arbeitspaket 6).

Die Projektziele und zugehörigen Arbeitspakete wurden in etwa 8 Pilotbetrieben umgesetzt und die Instrumente in überbetrieblichen Entwicklergruppen und Netzwerkveranstaltungen entwickelt und transferiert sowie in betrieblichen Prozessen umgesetzt .

Das Projekt wurde gefördert durch die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds ESF) und Region Hannover.

 

2014 - 2015 Qualifizierung zum/r Wissensmanager/in

 

2015 - 2016 'Gute Arbeit' Arbeitgeberattraktivität und gesunde Arbeit

Immer mehr Unternehmen stellen fest, dass sie für die Gewinnung, Gesunderhaltung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern inzwischen mehr Hebel in Gang setzen müssen, als noch vor wenigen Jahren. Der demografische Wandel hinterlässt seine Spuren und führt sowohl zu älter werdenden Belegschaften und der Notwendigkeit, die Gesundheit erhaltende Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen sicher zu stellen, als auch dazu, für die Attraktivität als Arbeitgeber zu sorgen, um motivierte und qualifizierte junge Fachkräfte zu finden und/oder im Unternehmen zu halten.

In drei thematischen Schwerpunktfeldern

  • Arbeitgeber-Attraktivität
  • Gesunde Arbeit
  • Beruf und Familie

bieten wir Ihnen die zielgerichtete Qualifizierung, Beratung und den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen.

Das Projekt wurde gefördert durch das Land Niedersachsen (Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand WOM) sowie die Region Hannover.

2014 - 2015 Qualifizierung zum/r Wissensmanager/in

Die QUBIC Beratergruppe startete Anfang 2014 mit einem neuen Wissensmanagement-Projekt. Nach den guten Erfahrungen aus dem gleichartigen Projektverlauf 2012 bis 2013 wird das bewährte Qualifizierungsprogramm in der Region Lüneburg, Uelzen, Celle neu aufgelegt.
Kooperationspartner des sozialpartnerschaftlichen Projekts sind der Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V., und die EU-Beratungsstelle der Gewerkschaften (DGB) in Lüneburg.

Wie gewinnen wir einen besseren Überblick über unsere Datenbestände und unser Expertenwissen und strukturieren es optimal?

Wie können wir das Wissen, z.B. von ausscheidenden Mitarbeitern, für unser Unternehmen erhalten?

Der richtige Umgang mit dem Wissen im Unternehmen bietet konkrete Vorteile:

  • Die Innovationskraft wird gestärkt.
  • Produkte und Dienstleistungen lassen sich schneller und in besserer Qualität an den Markt bringen.
  • Das Wissen wird besser bewahrt, wenn wichtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden.
  • Die Geschäftsprozesse werden effektiver organisiert.
  • Abteilungs- und standortübergreifende Informationen werden besser vernetzt.

Das Projekt wurde gefördert durch die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds ESF) sowie durch das Land Niedersachsen (Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand WOM).

2014 - 2015 'GUIDE' Veränderungsprozesse führen und begleiten

Themen im Projekt:

  • Veränderungsprozesse aktiv gestalten
  • Veränderungsprojekte managen
  • Führung in Veränderungsprozessen
  • Mitarbeiter/-innen motivieren und beteiligen
  • Unterschiedliche Interessen erkennen und für Akzeptanz sorgen
  • Kommunikation und Konflikte in Veränderungs-prozessen
  • Umgang mit Widerständen
  • Stolpersteine bei Veränderungsprojekten erkennen und aus dem Weg räumen
  • Problemlösungsstrategien und Ideenmanagement
  • Wissen und Erkenntnisse aus Veränderungs-projekten organisieren und austauschen

Das Projekt wurde gefördert durch die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds ESF), das Land Niedersachsen (Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand WOM) sowie die Region Hannover.

2013 - 2014 Starke Frauen - Wachsende Unternehmen

Weiblich und erfolgreich – das ist nach wie vor ein brennendes Thema.

Im Projekt waren dabei fünfzig Frauen zwischen 28 und 52 Jahren alt, berufstätig in kleineren und größeren Produktions- und Dienstleistungsunternehmen aus Hannover und Umgebung, in Leitungspositionen oder auf dem Weg dahin. In Gruppen zu je ca. zehn Personen arbeiten sie sich durch Themen durch wie etwa: Den eigenen Führungsstil entwickeln, Konkurrenz im Beruf – Wie gehen Frauen damit um?, Karriereplanung von Frauen oder Männer und Frauen im Team.

Über die Seminartermine hinaus kommunizieren die Teilnehmerinnen rege in dem extra für das Projekt eingerichteten internen Forum auf der QUBIC Website, tauschen Ideen, Überlegungen und Informationen aus und vereinbaren weitere Gespräche und Beratungen.

Auch die Geschäftsführungen der beteiligten Firmen waren sehr angetan von der Projektarbeit. Ein Unternehmer stellt im Gespräch fest, dass „sich das Arbeitsklima bei uns bereits spürbar positiv entwickelt“ habe, er müsse sich nun „deutlich weniger Sorgen“ um den Führungskräftenachwuchs machen. Das ist Grund genug für ihn, das Zusatzangebot für Geschäftsführer zu nutzen, das QUBIC ihm bietet. Drei Semi­narangebote für Personalverantwortliche und vorgesetzte Führungskräfte werden durchgeführt, sie befassen sich mit Führungsverhalten, wertschätzender Kommunikation und mit der positiven Bewältigung von Konfliktsituationen.

Das Projekt wurde gefördert durch die Europäische Union (Europäischer Sozialfons ESF), das Land Niedersachsen (Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt FIFA) sowie die Region Hannover.

2012 - 2014 'FAIR': Fachkräfteentwicklung in der Automobilzulieferindustrie

„FAIR“ Fachkräfteentwicklung in der Automobilzulieferindustrie in der Region Hildesheim

Hildesheim ist ein wichtiger Standort der Automobilzulieferindustrie. Unternehmen wie Robert Bosch Car Multimedia, Robert Bosch Werk, KSM Castings Group, Delphi oder EM-motive (das noch junge joint venture von Bosch und Daimler) leisten einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsleistung der Region.
Das Projekt FAIR hat es sich zum Ziel gesetzt, die Fachkräfte in der Region zu entwickeln, ihre Zukunft zu sichern und den Strukturwandel insbesondere in Richtung Elektromobilität zu unterstützen. Die Beschäftigungsfähigkeit gilt es zu erhalten und zu erweitern und eine Vernetzung wichtiger Akteure in der Region im Thema Qualifizierung/Weiterbildung/Rekrutierung gilt es zu stärken. Insbesondere unterstützt das Projekt

  • Qualifizierung der Zielgruppen Angelernte, Facharbeiter, Meister/Techniker (mittlere Führungsebene), Ingenieure
  • Sensibilisierung für systematische Fachkräfteentwicklung durch Qualifizierung, Weiterbildung, Ausbildung, Rekrutierungs- und Retentionstrategien
  • Entwicklung und Förderung von Handlungskonzepten zu Lebenslanges Lernen, Demografischer Wandel, Wissenstransfer und Strategien zur (gendersensiblen) Personalrekrutierung
  • Aufbau eines Netzwerks, um regionale Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsakteure einzubinden

Das Projekt wurde gefördert aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des Programms „weiter bilden“ (Sozialpartnerrichtlinie) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

2010 - 2012 'RESPEKT': Personenvielfalt gewinnbringend nutzen

Belegschaften mit vielfältigen kulturellen Hintergründen bergen ein großes Potenzial. Personelle Vielfalt im Betrieb bringt jedoch nur dann Mehrwert, wenn diese produktiv genutzt wird. Hier stellt sich gerade in kleinen und mittleren Betrieben die Frage nach erprobten und praxisnahen Instrumenten des Personalmanagements, die helfen, alle Personalressourcen effektiv zu nutzen und damit die Kundenzufriedenheit und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Im Rahmen des mit Mitteln der EU, des Landes Niedersachsen und der Wirtschaftsförderung der Region Hannover geförderten Projektes werden Fach- und Führungsnachwuchskräfte als Experten und Multiplikatoren für den professionellen Umgang mit interkulturellen Konflikten und die gewinnbringende Einbeziehung aller Mitarbeitenden in den Betrieb qualifiziert.

2010 - 2011 'LEXAS': Excellenzexperte Administration & Service

Viele Büros funktionieren nur mit angezogener Handbremse. Kontinuierliche Verbesserungsprozesse finden eher im Produktionsbereich und nicht in der Verwaltung statt. Auch Service-Bereichen fehlt es an Exzellenz.
Ressourcen-Vergeudung, umfangreiche Such- und Wartezeiten, Reibungsverluste und Effizienz-Blockade sind die weit verbreiteten Performance-Killer im Büro.

Ziel des Projektes war es, Fach- und Führungsnachwuchskräfte für die Moderation, Begleitung und Bewertung von schlanken Service- und Büro-Prozessen zu qualifizieren („Exzellenzexperte“). Das Gelernte wurde direkt in betriebliche Projekte umgesetzt, die einen unmittelbaren Nutzen in der Exzellenz von Administration und Service erreichen werden.

2010 - 2011 'COCONECT': Fachkräftebedarf und Beschäftigungsnetzwerke

Zunehmende Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften und ein notwendiger flexibler Einsatz von Fachkräften stellen die KMU vor Probleme. Sie müssen dabei über die traditionellen Rekrutierungstrategien und Instrumente des flexiblen Personaleinsatzes (z.B. Überstundenregelungen) hinaus neue und innovative Instrumente einsetzen. QUBIC untersuchte im Projekt CoConnect auf diesem Hintergrund, inwieweit Unternehmenskooperationen in dieser Situation insgesamt und im besonderen beim unternehmensübergreifenden Austauch von Fachkräften („Arbeitskräftepool“) hilfreich sein können.

In einer Vorstudie 2009 wurde eine Befragung über alle Branchen zum Nutzen solcher Arbeitskräftepools durchgeführt: Das Interesse an diesem konkreten Instrument war in der damaligen Krisenzeit ausgesprochen hoch, inzwischen mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aber wieder deutlich gesunken.

Das Projekt CoConnect rückte daher den Fokus etwas weg von „Arbeitskräftepools“ und mehr auf den Fachkräftebedarf, die Fachkräfterekrutierung, den flexiblen Personaleinsatz und den diesbezüglichen Nutzen von Unternehmenskooperationen in bestimmten Branchen (IuK, Pflege) in der Region Hannover.

QUBIC hat zusammen mit der Beschäftigungsförderung der Region, HannoverIT und hannoverimpuls inzwischen zwei Branchenbefragungen zu den o.g. Themen durchgeführt und Teilergebnisse schon in den Diskussionsprozess eingebracht.

2008 - 2009 'AUSTER': Alternsgerecht und strategisch Personal entwickeln

Personalentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu stärken und sie alternsgerecht und strategisch auszurichten, das unterstützte die QUBIC Beratergruppe mit ihrem Projekt „AUSTER“.

Die Belegschaften in den klein- und mittelständischen Unternehmen werden (noch) älter. Der Fachkräftemangel gefährdet Wachstum und Konkurrenzfähigkeit. In vielen Unternehmen schiebt sich ein „Altersberg“ Jahr für Jahr näher an das Rentenalter heran. Was heute noch ungefährlich aussieht, schafft in wenigen Jahren ein „plötzliches“ Risiko. Sowohl die Personalkapazitäten wie auch die Produktivität vor allem älterer Beschäftigter fordern die Unternehmen heraus.
Bei den Jüngeren sind aufgrund sinkender Beschäftigungsanteile die Rekrutierungsprobleme für gute Leute schon jetzt hoch, zudem wird es zunehmend schwieriger, die jüngeren Fachkräfte und Talente an das Unternehmen zu binden. Parallel dazu nehmen die über 50-jährigen Erwerbspersonen zu und werfen u.a. die Frage nach der Arbeitsfähigkeit bis zur „Rente mit 67“ auf.
Betriebliche Bedarfe stehen im Mittelpunkt

Das Projekt setzte auf die Verschränkung von Qualifizierung von Schlüsselpersonen (mit IHK-Zertifikat) und Umsetzung praktischer Problemlösungen im Unternehmen. Vorgesehen waren 10 Schulungsmodule von jeweils 2 Tagen Dauer innerhalb von 15 Monaten. Außerdem wurden in Absprache mit den beteiligten Unternehmen Projekte definiert und von den Teilnehmenden am Qualifizierungsprogramm in ihren Unternehmen umgesetzt. Die Themen der Projekte orientierten sich am betrieblichen Bedarf und bezogen sich auf die strategische und alternsgerechte Personalentwicklung im Unternehmen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Sie können ggf. durch Tools unterstützt werden. Zum Beispiel: Arbeitszeit-TÜV, Gefährdungsanalyse, Cockpit Arbeitgeber-Attraktivität.
Die Teilnehmenden wurden gezielt bei ihren Projekten unterstützt. Neben den Schulungen wurden Praxiseminare in den Unternehmen eingeplant, die die Themen vertiefen und die betrieblichen Projekte begleiten.

Die Weiterbildungsoffensive Mittelstand des Landes Niedersachsen, der Europäische Sozialfonds und die Wirtschaftsförderung der Region Hannover förderten diese Initiative, die zusammen mit der TU Braunschweig als Kooperationspartner durchgeführt wurde.

2007 - 2009 'TALENT+' Fachkräftemangel und Personalgewinnung

Für 70% der klein- und mittelständigen Unternehmen ist der Fachkräftemangel ein gravierendes Problem. 83% der Unternehmen befürchten sogar, dass die Problematik noch gewinnen wird. Die Folgen sind:

  • Schlechtere Qualität des Service und der Produkte
  • Umsatzeinbußen
  • Neue (in- und ausländische) Märkte können nicht erschlossen werden
  • neue Produkte können nicht schnell genug entwickelt werden
  • Wachstum und Konkurrenzfähigkeit sind gefährdet
  • Produktionsengpässe entstehen
  • Neue Aufträge müssen wegen fehlender Ressourcen abgelehnt werden
  • Innovative Maßnahmen können nicht verfolgt werden
  • Kostennachteile entstehen, weil Produkte und Dienstleistungen zugekauft werden müssen
  • Zunehmende Konkurrenz der Unternehmen um qualifiziertes Personal

Der Wertschöpfungsverlust durch nicht besetzbare Stellen Hochqualifizierter betrug nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft allein im Jahre 2006 18,5 Mrd. Euro.

Die Arbeitsmarktentwicklung wird in den nächsten Jahren durch den demografischen Faktor weitere Engpässe verursachen. Neben der gezielten Personalbeschaffung gilt es, das Know-how im Unternehmen langfristig zu sichern, Leistungsträger im Unternehmen zu halten, geeignete Nachfolger für Schlüsselpersonen zu finden und „Talente“ zu identifizieren, und sie gezielt zu fördern. Außerdem entscheidet zunehmend das Image, das ein Unternehmen als Arbeitgeber hat, den Wettbewerb um junge Talente.

Die Beratung fand im Rahmen des von der Region Hannover geförderten Projektes „Personalgewinnung und Entwicklung von Arbeitskräftepools im demografischen Wandel“ statt. Die konkreten Fördermöglichkeiten erfragen Sie bitte bei uns.

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